Projektstart

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Diese Mission beginnt im Dezember 2016 morgens im Bett mit einem Chromebook auf den Knien, während meine bessere Hälfte schon unter die Dusche hüpft. Die Idee existierte bereits früher, wurde aber gerade konkretisiert, diese Worte sind das Ergebnis. Daher ohne Umschweife zum Produkt.

Was bisher geschah.

Nicht viel.

Wir wissen, dass sie wahrscheinlich schwanger ist. Gedankenspiele über ein Leben, das nie wieder so sein wird, wie es mal war, gibt es schon seit Monaten, in Grundzügen seit Jahren. Für den Fall, dass es mal passiert. Aber die konkrete Bewusstwerdung der Tatsache, der Realität der Situation, ist ein unterschwelliges allseits präsentes Gefühl, das sich schleichend ausweitet, wie eine Mischung aus Sonnenaufgang und -finsternis, die in unaufhaltsamer Zeitlupe über einen drüberschwappt. Muss noch meine Pillen nehmen.
Die gute Nachricht verarbeitend wollte ich gleich eine neues E-Mail-Konto für den Nachwuchs anlegen. In Ermangelung eines Namens war das natürlich Unsinn, ebenso wie das eigene Share, indem er/sie persönliche Dateien ablegen könnte. Ich erörterte die Installation eines Ticketsystems, gab mich dann aber mit einer Projektsammeldatei für Notizen und einem Tabellenblatt zufrieden. Nach Eingabe der Spaltenüberschriften Vornamen M und Vornamen F ließt ich das Thema dann auch erst mal in Ruhe.

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