8BitPapa

Texte nach Kategorie: Elternsein

»Mental Load« für Anfänger

Projektmanagement-Streitereien für daheim. Emanzipationslücke oder nur ein Circlejerk?

Was soll­te es mich küm­mern, dass ein Groß­teil aller Vater­mut­ter­fa­mi­li­en leben wie im letz­ten Jahr­hun­dert? Ü. ber. haupt. nichts. Die Mut­ter erle­digt doch ger­ne alles, was daheim anfällt, kocht, wäscht, nimmt Arzt‑, Krankenhaus‑, Geburts­tags- und Beer­di­gungs­ter­mi­ne wahr, putzt die Woh­nung, füt­tert das Kind, wickelt das Kind, erzieht das Kind, schmeißt dabei den Haus­halt und…

Deine erste Sankt-Martins-Demo

Lieber einen halben Mantel spenden als gar nichts

Wir sind in Mit­tel­eu­ro­pa, es ist der 11.11. Was macht man da als pflicht­be­wuss­te Eltern? Man spa­ziert im Däm­mer­licht los, holt den Klei­nen mit einer kun­ter­bun­ten Later­ne aus der Kita ab und schrei­tet wohl­ge­mut 150 ande­ren Eltern­kin­der­pär­chen hin­ter­her. Das Ziel: In scha­ma­nis­ti­schen Ritua­len der Herbst­käl­te zu trot­zen und einem mys­te­riö­sen, vie­ler­orts hoch…

Das erste Kita-Mitarbeitergespräch

Was sind wir stolz!

Ein Jahr gehst du schon zur Kita. Ein Jahr Kon­troll- und Kana­li­sie­rungs­ver­lust mit die­sem befremd­li­chen Gefühl »Was macht mein Kind da eigent­lich 18 Stun­den lang mit all dem pädo­gi­schem Fach­per­so­nal, und zwi­schen Thor­ben, Eylül, Sar­uman und Nel­ly?« Das ist so eine unglaub­lich lan­ge Zeit, jeden Tag. Ich hät­te dich viel lie­ber bei mir in die­ser Zeit. Trotz dei­ner…

Happy zweiter Birthday!

»Herzlichen Glückwunsch!« »Nein.« »Du bist jetzt terrible-two!« »Nein.« »N Stück Banane?« »J… Nein!«

Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind genau zu seinem Geburtstag die Hand-, Mund-, Fuß-, Popo-, Backen-, ach-eigentlich-überall-Pickel-und-Eiter-Seuche bekommt? Aber halb so schlimm, dann ist der Kuchen eben für uns. Und die Schokobananen. Und das ganze Kind, das inzwischen, charakterstark und selbstbewusst, nur noch »Nein« sagt.

Ferienhäuschenurlaub mit einem Zweijährigen in Deutschland

»Hast du Empfang? Bei mir kommt nix.«

Flexibel auf die Gesamtsituation reagieren, das war das Geheimnis. Haus, Kind, Wetter, Hummeln im Hintern und Wespen in den Gläsern – das alles ließ sich in einer lockeren Tagesnichtplanung unterbringen, mit der wichtigsten Prämisse: bloß kein Stress. »Herrliches Wasser! Und genau in der Mitte hatte ich drei GPRS-Balken! Kam aber trotzdem nichts.«

Kühe pupsen keine Regenbögen

Nachhaltiger leben, bevor es zu spät ist. Und wie?

May­day May­day, Kli­ma­ka­ta­stro­phe in Sicht! Vie­le Spe­zi­es kurz vor dem Aus­ster­ben! Es ist kurz vor Zwölf! Die­ses Mal ist es ernst. War es letz­tes Mal auch schon, aber die­ses Mal ist es noch erns­ter. Wirk­lich! »Taub­he!« »Die hei­ßen Trrrrau­ben.« »Taub­hen!« Mit Mühe wickel­te ich ein Dut­zend ein­zel­ne hell­grü­ne Wein­trau­ben aus ihrer Schutz­fo­lie, ein klei­nes Früh­stück für…

Indiana 8BitPapa und der Tempel der tausend Viren

Besser gleich ein halbes Jahr Urlaub nehmen.

Da wurde es laut hinter uns. Schreien, Stöhnen, Wehklagen. Verdammt, sie war nicht darauf reingefallen, vielleicht die falsche Windelsorte. Die Kita-Betreuerin erschien am Ende des Gangs mit vollgerotzten Taschentüchern in der Hand. Hinter ihr stapften und krochen zwei Dutzend grippebefallene Kinderkadaver in unsere Richtung.

Gastbeitrag

Blogfamilia 2019: Meine Lieblings-Wochenend-Kita

Gastbeitrag – Nachlese aus 80cm Augenhöhe

Was tun, wenn man nur Eineinhalb ist und die Kita am Wochenende zu hat? Ab zur Blogfamilia! Neue Spielzeuge und nette Referenten waren am Start, sogar mit 1:1-Dozentenschlüssel. Ich musste mir um nichts Sorgen machen: Sogar für das leibliche und geistliche Wohl meiner Eltern war während der ganzen Zeit gesorgt.

Das Süßkram-Coming-out zu Ostern

Das Süßkram-Coming-out zu Ostern

»Du darfst alle Schokolade essen, die du draußen auf dem Boden findest.«

Eineinhalb Jahre konnten wir Schokolade aus dem Leben unseres Kleinen fernhalten. Denn inzwischen weiß jeder: Zucker ist der Teufel. Sogar zu Weihnachten haben wir es geschafft, den Schokokonsum auf einem Minimum zu halten. Wir schickten den Kleinen einfach ins Bett, wenn einer von uns einen Jieper bekam. Nur jetzt zu Ostern hatten wir keine Chance mehr.

Abends, halb 10, in der Papa-Facebook-Gruppe

Abends, halb 10, in der Papa-Facebook-Gruppe

»Halt mal mein Bier, ich muss was auf Facebook posten.«

Nachdem die Kinder im Bett sind, kann man(n) (1) romantisch dinieren, (2) ein Bierchen trinken, (3) die Tagesthemen oder DSDS glotzen, oder (4) seine schlechte Laune und die Sau in sozialen Netzwerken raus lassen. Solche Gespräche sind immer anspruchsvoll, produktiv und am Ende ist jeder schlauer als vorher.

#medienmomente
Früher war alles besser?

Früher war alles besser?

8BitPapas Google-Suchergebnisse beweisen das Gegenteil.

In der »guten alten Zeit« war alles besser? In der Zeit ohne Internet? Unsinn. Ohne Suchmaschine wäre unser Kind schon längst an einem Kopfkissen erstickt. Wo sonst hätten wir uns so umfassend und schnell über Kolostrum, Koliken, Kephalhämatom, Kopfgneis, Kindstod und kohlrabenschwarze Kinderkacke informieren können? Urteilt selbst und spioniert meine Google-Suchhistorie aus.

Papa-Elternzeit
Papa-Elternzeit: Extreme Kita-Eingewöhning

Papa-Elternzeit: Start in die Kita-Zeit

»Ja, das ist gar nicht ungewöhnlich, dass der Papa die Eingewöhnung macht.«

»Mütter tun sich viel schwerer mit der Trennung.« sagte die Kita-Eingewöhnerin. Was bitte machte dann der Kloß in meinem Hals, jedes Mal, wenn ich meinen Sohn verabschieden musste? Und warum sagt man in Bayern eigentlich nicht »einen Knödel im Hals haben«?

Der Bescheid-geb-O-Mat schickt dir eine Mail, sobald neue Texte erscheinen.

Auch praktisch: Beitrags-Notifications erhalten (die rote Glocke links unten) oder die Facebook-Seite für Neuigkeiten abonnieren: 8BitPapa auf Facebook

Die Einwilligung ist jederzeit widerruflich (am Ende jedes Newsletters oder per E-Mail an info@8bitpapa.de). Der Newsletter-Versand erfolgt entsprechend der Datenschutzerklärung zum Bekanntgeben neuer Beiträge auf der Website.

WordPress 5 – Das umfassende Handbuch

1.076 Seiten, gebunden, Rheinwerk Computing, ISBN 978-3-8362-5681-0

Ansehen/bestellen beim Rheinwerk Verlagbei Amazon