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Besser essen gegen Fehlgeburt

Besser essen gegen Fehlgeburt

May­day May­day. Nur weil die künf­ti­ge Mut­ter alle zehn Minu­ten ein ande­res Nah­rungs­mit­tel in der Hand hält und mehr oder weni­ger not­wen­dig ver­zehrt oder den Ver­zehr erör­tert, muss ich es ihr nicht gleich­tun. Mache ich aber. Ob das hor­mo­nell oder psy­cho­lo­gisch gesteu­ert ist — kei­ne Ahnung. Aber ich könn­te jetzt, Mit­ten am Sams­tag, auch schon wie­der ein Pferd essen.

Wir haben uns des­halb Koch­bü­cher gekauft. Bücher mit rich­ti­gen Papier­sei­ten, und das im digi­ta­len Zeit­al­ter, in dem jedes erdenk­li­che Rezept online ver­füg­bar ist (, aber natür­lich von sei­ten­wei­se Wer­bung umge­ben).  Dicke Bücher mit tol­len Bil­dern, die man mit­ten­drin auf­schlägt, um dann eine gesun­de Essens­in­spi­ra­ti­on zu ent­hal­ten. Nun ist das eine eher fleisch­las­tig und wur­de wegen der Grö­ße der Abbil­dun­gen aus­ge­wählt. Die Rezep­te gehen in etwa so:

  1. Wür­zen Sie die Lamm­keu­le mit Salz, Pfef­fer und Thy­mi­an und garen Sie sie bei 150 Grad im Ofen.
  2. Neh­men Sie die fer­tig gegar­te Lamm­keul­te aus dem Ofen und ser­vie­ren Sie sie mit Ros­ma­rin­kart­öf­fel­chen.

Erin­nert ein biss­chen an die lus­ti­gen How-to-draw-Memes: 1. Draw some cir­cles. 2. Draw the rest of the fuck­ing owl.

Das ande­re Buch han­delt von der ori­en­ta­li­schen Küche und ist trotz ver­gleich­ba­rer Dicke und Bebil­de­rung genau das Gegen­teil: kom­plex. Nach zwei Absät­zen Einweich‑, Würz- und Anschnitz­ein­lei­tung wird mit­ten­drin eine Zutat benö­tigt, deren Zube­rei­tung auf Sei­te 27 erklärt wird, von der zwei Unter­zu­ta­ten auf Sei­te 287 und 188 ff erklärt wer­den. Eine Art Gewürz­mi­schung- und Sau­cen- und Dips-Hier­ar­chie. Dafür ist alles vege­ta­risch und damit ein geeig­ne­tes Gesund­heits­pla­ze­bo für unse­ren gesam­ten Ernäh­rungs­kon­text.

Denn wir sind fast am Ende der 13. Woche und damit übern Berg. Bis zum Ende der 12., sagt man, sei das Risi­ko einer Fehl­ge­burt, deut­lich höher, als nach die­sem Wen­de­punkt. Das muss sich ein­fach mal vor­stel­len, wie, wenn alle Stri­cke rei­ßen, der ver­meint­li­che Toi­let­ten­gang ver­lie­fe. Ja, vie­len Dank für die die­se Vor­stel­lung. Wir sind da nun also durch, kön­nen uns auf die Schul­tern klop­fen und wer­den den Rest des Wochen­en­des mit Tele­fo­na­ten ver­brin­gen. Denn nun wer­den die engs­ten Ver­wand­ten und Freun­de Bescheid bekom­men. Da bin ich ja mal gespannt, wie das läuft.


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Unse­re Kita ver­dient mei­nen größ­ten Respekt und mein größ­tes Ver­trau­en. Die haben für die Coro­na-Bedürf­nis­se umge­baut, klei­ne Grup­pen gebil­det, die Kita in Zonen unter­teilt, inklu­si­ve des Gar­tens, so ent­steht genü­gend Spiel­flä­che, die Betreue­rin­nen und Betreu­er sind strikt zuge­teilt, es gibt Mas­ken­re­geln, alles da, was gera­de wich­tig ist. 😊 Toll, da kön­nen sich ande­re Insti­tuio­nen, Läden und Indi­vi­du­en ein Bei­spiel neh­men! 👏 ⠀ Da erlau­be ich mir ein wei­te­res Gehentrai­ning. (Bis der Herbst kommt, der wie­der alles durch­ein­an­der bringt.) Das Immun­sys­tem so gut wie mög­lich trai­nie­ren! Die Idee: Ein S‑Bahn-Gleis stadt­aus­wärts lau­fen, bis ich umkip­pe. Kurz vor dem Umkip­pen die Mas­ke auf und in der S‑Bahn zurück­fah­ren, hin­le­gen, schla­fen. Die aktu­el­le Hit­ze­wel­le (die sol­len ja bald Namen bekom­men, ich nen­ne die aktu­el­le ein­fach mal »Hephais­hit­zitos«) machts jetzt nicht beson­ders ein­fach! (Das Foto ent­stand so gegen halb 12 glau­be ich, die Kame­ra schmolz bereits.) Wie zum Teu­fel wan­dert man im Hoch­som­mer zwi­schen 12 und 17 Uhr?? Und ab 17 Uhr willst du ja eigent­lich schon in der nächs­ten Her­ber­ge sein??⠀ 🏕⠀

August 2020. Die Hälf­te aller Leu­te tra­gen ihre Mas­ke nicht mehr, wo sie soll­ten (inkl. Berufs­tä­ti­ge). Alle sit­zen dicht in Zügen und Flug­zeu­gen, die Flug­zeu­ge flie­gen wie­der häu­fi­ger, und auf Bür­ger­stei­gen wird es auch wie­der enger.⠀ Juhu, Coro­na ist offen­sicht­lich vor­bei!⠀ Ist ja auch nicht aus­zu­hal­ten mit die­sen Stoff­fet­zen im Gesicht — bei die­ser Hit­ze!⠀ Nanu, was ist das? ⠀ Zah­len? ⠀ Ach pfh.⠀ Wir haben doch einen Impf… hm?⠀ ⠀

»Es ist eine Kunst oder viel­mehr ein TRICK zu flie­gen. Der Trick besteht dar­in, dass man lernt, wie man sich auf den Boden schmeißt, aber dane­ben. Such dir einen schö­nen Tag aus, und pro­biers. Der ers­te Teil ist ganz leicht.«⠀ ⠀ Frei nach Dou­glas Adams haben wir das heu­te mal pro­biert. Die Idee: Der Nach­wuchs WEISS NICHT, dass es auf die­sem Pla­ne­ten ein paar phy­si­ka­li­sche Geset­ze gibt, die gegen Adams The­se spre­chen. Und wenn er das nicht weiß, ist der zwei­te Teil viel­leicht ein­fa­cher, das das Ver­feh­len des Bodens?⠀ ⠀ Lei­der muss­ten wir das Anhal­ter­ex­pe­ri­ment vor­zei­tig abbre­chen, da 8BitJunior das The­ma wech­sel­te, und da kann man als Erzie­hungs­be­rich­ter nicht viel machen. Von nun an wur­de die Couch­ober­flä­che in ver­schie­de­ne Flüs­sig­kei­ten ver­wan­delt, in die man fal­len kann. In Was­ser, Tee, Milch, Kakao, Kaf­fee, Apfel­schor­le, und auch Papa­schor­le. ⠀ Wir pro­bie­ren es wie­der ein ander­mal.⠀ ⠀

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