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Babymonitor, jetzt schon?

Babymonitor, jetzt schon?

Herr­lich, end­lich begin­nen die Recher­chen. Oder wenn man so will: die Nest­bau­pha­se. Das ist natür­lich noch viel zu früh, erst ab Schwan­ger­schafts­wo­che 13 (also 12+x) geht die Wahr­schein­lich­keit einer frü­hen Fehl­ge­burt signi­fi­kant zurück. Und schon wie­der ein kras­ses The­ma. So wie Der Plötz­li­che Kinds­tod (»sud­den infant death syn­dro­me«, SIDS). Das bezeich­net einen mys­te­riö­sen Säug­lings­tod, wenn sich kei­ne ande­re Todes­ur­sa­che fin­den lässt. Zu den Risi­ko­fak­to­ren zäh­len Dro­gen­kon­sum, Über­wär­mung, Schla­fen in Bauch­la­ge und Schla­fen ohne Eltern im eige­nen Kin­der­zim­mer. Aber wenn es an sei­ner eige­nen Kot­ze erstickt, was dann in der die­ser Tage emp­foh­le­nen Rücken­la­ge pas­sie­ren kann, ist es kein Plötz­li­cher Kinds­tod mehr, son­dern die eige­ne Schuld.

Was dage­gen hilft? Ein Baby­mo­ni­tor natür­lich. Mit bid­rek­tio­na­ler Audio­über­tra­gung, Infra­rot-LEDs, um auch im Dun­keln sehen zu kön­nen und Bewe­gungs­mel­der. bzw. Nicht-Bewe­gungs­mel­der, so dass das Gerät Alarm schlägt, wenn sich der Nach­wuchs nicht mehr regt – der Super­gau eben. So muss man nicht 24–7 neben dem klei­nen Bett­chen sit­zen und auf Mute gestell­te You­Tube-Vide­os auf dem Han­dy gucken, son­dern kann es sich »ganz nor­mal« auf der Wohn­zim­mer­couch breit machen und laut raschelnd Chips naschen.

Aber mal wei­ter­ge­dacht, was will man mit so einem Baby­mo­ni­tor, wenn die­se Art der Über­wa­chung nicht mehr not­wen­dig ist. (Die SIDS-Gefahr sinkt wohl deut­lich, sobald sich das Baby selbst dre­hen und den Kopf bewe­gen kann, etwa nach sechs Mona­ten.) Ein­zel­zweck­ge­rä­te fin­de ich immer sehr unbe­frie­di­gend. War­um also nicht gleich eine nor­ma­le Über­wa­chungs­ka­me­ra kau­fen? Und zwar mit Netz­werk­an­schluss und eige­ner IP-Adres­se. Mit der rich­ti­gen App fürs Tele­fon ist das fast das­sel­be Pro­dukt, nur noch etwas güns­ti­ger, denn das Wort »Baby« erhöht Pro­dukt­prei­se locker um 50%. Ich packe jetzt mal pro­phy­lak­tisch so eine 80-Euro-Kame­ra in den Waren­korb und dann die Merk­lis­te. (Nach­trag 2019: Die Kame­ras sind inzwi­schen deut­lich güns­ti­ger gewor­den; die Idee geht in die­se Rich­tung: https://amzn.to/2ZW2ck9 (Affi­lia­te).) 


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Unse­re Kita ver­dient mei­nen größ­ten Respekt und mein größ­tes Ver­trau­en. Die haben für die Coro­na-Bedürf­nis­se umge­baut, klei­ne Grup­pen gebil­det, die Kita in Zonen unter­teilt, inklu­si­ve des Gar­tens, so ent­steht genü­gend Spiel­flä­che, die Betreue­rin­nen und Betreu­er sind strikt zuge­teilt, es gibt Mas­ken­re­geln, alles da, was gera­de wich­tig ist. 😊 Toll, da kön­nen sich ande­re Insti­tuio­nen, Läden und Indi­vi­du­en ein Bei­spiel neh­men! 👏 ⠀ Da erlau­be ich mir ein wei­te­res Gehentrai­ning. (Bis der Herbst kommt, der wie­der alles durch­ein­an­der bringt.) Das Immun­sys­tem so gut wie mög­lich trai­nie­ren! Die Idee: Ein S‑Bahn-Gleis stadt­aus­wärts lau­fen, bis ich umkip­pe. Kurz vor dem Umkip­pen die Mas­ke auf und in der S‑Bahn zurück­fah­ren, hin­le­gen, schla­fen. Die aktu­el­le Hit­ze­wel­le (die sol­len ja bald Namen bekom­men, ich nen­ne die aktu­el­le ein­fach mal »Hephais­hit­zitos«) machts jetzt nicht beson­ders ein­fach! (Das Foto ent­stand so gegen halb 12 glau­be ich, die Kame­ra schmolz bereits.) Wie zum Teu­fel wan­dert man im Hoch­som­mer zwi­schen 12 und 17 Uhr?? Und ab 17 Uhr willst du ja eigent­lich schon in der nächs­ten Her­ber­ge sein??⠀ 🏕⠀

August 2020. Die Hälf­te aller Leu­te tra­gen ihre Mas­ke nicht mehr, wo sie soll­ten (inkl. Berufs­tä­ti­ge). Alle sit­zen dicht in Zügen und Flug­zeu­gen, die Flug­zeu­ge flie­gen wie­der häu­fi­ger, und auf Bür­ger­stei­gen wird es auch wie­der enger.⠀ Juhu, Coro­na ist offen­sicht­lich vor­bei!⠀ Ist ja auch nicht aus­zu­hal­ten mit die­sen Stoff­fet­zen im Gesicht — bei die­ser Hit­ze!⠀ Nanu, was ist das? ⠀ Zah­len? ⠀ Ach pfh.⠀ Wir haben doch einen Impf… hm?⠀ ⠀

»Es ist eine Kunst oder viel­mehr ein TRICK zu flie­gen. Der Trick besteht dar­in, dass man lernt, wie man sich auf den Boden schmeißt, aber dane­ben. Such dir einen schö­nen Tag aus, und pro­biers. Der ers­te Teil ist ganz leicht.«⠀ ⠀ Frei nach Dou­glas Adams haben wir das heu­te mal pro­biert. Die Idee: Der Nach­wuchs WEISS NICHT, dass es auf die­sem Pla­ne­ten ein paar phy­si­ka­li­sche Geset­ze gibt, die gegen Adams The­se spre­chen. Und wenn er das nicht weiß, ist der zwei­te Teil viel­leicht ein­fa­cher, das das Ver­feh­len des Bodens?⠀ ⠀ Lei­der muss­ten wir das Anhal­ter­ex­pe­ri­ment vor­zei­tig abbre­chen, da 8BitJunior das The­ma wech­sel­te, und da kann man als Erzie­hungs­be­rich­ter nicht viel machen. Von nun an wur­de die Couch­ober­flä­che in ver­schie­de­ne Flüs­sig­kei­ten ver­wan­delt, in die man fal­len kann. In Was­ser, Tee, Milch, Kakao, Kaf­fee, Apfel­schor­le, und auch Papa­schor­le. ⠀ Wir pro­bie­ren es wie­der ein ander­mal.⠀ ⠀

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