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Auch Väter haben Hormone: Prolaktin

Auch Väter haben Hormone: Prolaktin

Ach die wun­der­ba­re Welt der Psy­cho­lo­gie. So ein Traum ist schon immer ein inter­es­san­ter Gehirn-Sta­tus-Quo, der alle Ängs­te und Sor­gen in eine so wun­der­bar bun­te und real anfüh­len­de Welt pro­ji­ziert und sich dabei mun­ter aus dem Sym­bol­bau­kas­ten bedient. Dies ist kein Blog über Träu­me, außer heu­te. Denn was mein Unter­be­wusst­sein da zusam­men­ge­zim­mert hat ist hol­ly­wood­taug­lich. Und dra­ma­tisch.

DRAUSSEN AUF EINER WIESESPÄTER NACHMITTAG

 

Vater und Sohn möch­ten zusam­men einen fern­ge­steu­er­ten Heli­ko­pter star­ten. Doch der Vater wird ablenkt und schließ­lich beruf­lich weg­be­stellt. Das Kind bleibt allei­ne, doch wie sehr es auch den Joy­stick nach oben drückt, der Heli­ko­pter bewegt sich kei­nen Zen­ti­me­ter. Nicht ein­mal der Rotor dreht sich. Der Heli­ko­pter ist wohl defekt.

 

Eini­ge Wochen spä­ter stirbt das Kind, irgend­et­was Dra­ma­ti­sches, eine Krank­heit.
Jah­re ver­ge­hen.

 

Der Vater kommt durch Zufall in den Besitz einer Droh­ne (einer die­ser moder­nen Mini-Qua­dro­co­p­ter) und möch­te sie in Erin­ne­rung an sei­nen Sohn flie­gen. [Jetzt rollt bereits eine Trä­ne über die Wan­ge des Zuschau­ers.] Er drückt den Joy­stick nach vor­ne, doch es tut sich nichts. Er fin­det einen Power-Schal­ter, akti­viert ihn, und versucht’s erneut. Nichts regt sich. Wäh­rend sich die Kame­ra abschlie­ßend von ihm ent­fernt, erkannt man gera­de noch, wie er sich auf den Boden zum Flug­mo­dell kniet und her­um­schraubt. Als er nur noch ent­fernt sicht­bar ist, hört man das typi­sche Sir­ren der vier Mini­mo­to­ren und erkennt schließ­lich die hoch stei­gen­de Droh­ne.

 

APPLAUSEND CREDITS

Grund für die­se Art von Träu­men ist das Hor­mon Pro­lak­tin. Das Für­sorg­lich­keits­hor­mon, das eigent­lich für die Bil­dung von Milch zustän­dig ist, zum Glück nur bei Frau­en. Bei Män­nern wer­den aller­dings auch span­nen­de Din­ge aus­ge­löst: ein chao­ti­scher Gefühls­mix (hm), die Moti­va­ti­on ein Nest zu bau­en — vor allem die hand­werk­li­chen und anschaf­fungs­tech­ni­schen Aspek­te betref­fend (juhu), und ein dickes Pols­ter am Bauch (na toll). — Da stel­le ich mir die Fra­ge, wel­che Wech­sel­wir­kun­gen es wohl mit dem Fei­er­abend­bier gibt? Ich pla­ne bes­ser eine Ver­suchs­rei­he.


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Unse­re Kita ver­dient mei­nen größ­ten Respekt und mein größ­tes Ver­trau­en. Die haben für die Coro­na-Bedürf­nis­se umge­baut, klei­ne Grup­pen gebil­det, die Kita in Zonen unter­teilt, inklu­si­ve des Gar­tens, so ent­steht genü­gend Spiel­flä­che, die Betreue­rin­nen und Betreu­er sind strikt zuge­teilt, es gibt Mas­ken­re­geln, alles da, was gera­de wich­tig ist. 😊 Toll, da kön­nen sich ande­re Insti­tuio­nen, Läden und Indi­vi­du­en ein Bei­spiel neh­men! 👏 ⠀ Da erlau­be ich mir ein wei­te­res Gehentrai­ning. (Bis der Herbst kommt, der wie­der alles durch­ein­an­der bringt.) Das Immun­sys­tem so gut wie mög­lich trai­nie­ren! Die Idee: Ein S‑Bahn-Gleis stadt­aus­wärts lau­fen, bis ich umkip­pe. Kurz vor dem Umkip­pen die Mas­ke auf und in der S‑Bahn zurück­fah­ren, hin­le­gen, schla­fen. Die aktu­el­le Hit­ze­wel­le (die sol­len ja bald Namen bekom­men, ich nen­ne die aktu­el­le ein­fach mal »Hephais­hit­zitos«) machts jetzt nicht beson­ders ein­fach! (Das Foto ent­stand so gegen halb 12 glau­be ich, die Kame­ra schmolz bereits.) Wie zum Teu­fel wan­dert man im Hoch­som­mer zwi­schen 12 und 17 Uhr?? Und ab 17 Uhr willst du ja eigent­lich schon in der nächs­ten Her­ber­ge sein??⠀ 🏕⠀

August 2020. Die Hälf­te aller Leu­te tra­gen ihre Mas­ke nicht mehr, wo sie soll­ten (inkl. Berufs­tä­ti­ge). Alle sit­zen dicht in Zügen und Flug­zeu­gen, die Flug­zeu­ge flie­gen wie­der häu­fi­ger, und auf Bür­ger­stei­gen wird es auch wie­der enger.⠀ Juhu, Coro­na ist offen­sicht­lich vor­bei!⠀ Ist ja auch nicht aus­zu­hal­ten mit die­sen Stoff­fet­zen im Gesicht — bei die­ser Hit­ze!⠀ Nanu, was ist das? ⠀ Zah­len? ⠀ Ach pfh.⠀ Wir haben doch einen Impf… hm?⠀ ⠀

»Es ist eine Kunst oder viel­mehr ein TRICK zu flie­gen. Der Trick besteht dar­in, dass man lernt, wie man sich auf den Boden schmeißt, aber dane­ben. Such dir einen schö­nen Tag aus, und pro­biers. Der ers­te Teil ist ganz leicht.«⠀ ⠀ Frei nach Dou­glas Adams haben wir das heu­te mal pro­biert. Die Idee: Der Nach­wuchs WEISS NICHT, dass es auf die­sem Pla­ne­ten ein paar phy­si­ka­li­sche Geset­ze gibt, die gegen Adams The­se spre­chen. Und wenn er das nicht weiß, ist der zwei­te Teil viel­leicht ein­fa­cher, das das Ver­feh­len des Bodens?⠀ ⠀ Lei­der muss­ten wir das Anhal­ter­ex­pe­ri­ment vor­zei­tig abbre­chen, da 8BitJunior das The­ma wech­sel­te, und da kann man als Erzie­hungs­be­rich­ter nicht viel machen. Von nun an wur­de die Couch­ober­flä­che in ver­schie­de­ne Flüs­sig­kei­ten ver­wan­delt, in die man fal­len kann. In Was­ser, Tee, Milch, Kakao, Kaf­fee, Apfel­schor­le, und auch Papa­schor­le. ⠀ Wir pro­bie­ren es wie­der ein ander­mal.⠀ ⠀

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