8BitPapa

Urlaub mit 8-Monate-Baby? Nur mit Babykarte

Mit einem acht Monate alten Baby verreisen? Wegen der Partnermonate@Elternzeit passiert das Eltern in letzter Zeit immer häufiger. Und das, obwohl sich doch jeder entspannendere Ferien vorstellen kann, als Aufwachzeiten, Ausflugsziele und nicht vorhandene Kerzenscheindinner mit Meerblick durch die unberechenbare Laune eines dahergeborenen Säuglings kontrollieren zu lassen. Alles halb so wild, wie dieser Rückblick beweist.

Faul am Strand zu liegen und sich ab und zu mit einem Sprung ins Meer abzukühlen, das war nie unser Urlaubsding (Frau 8BitPapa hebt gerade protestierend den Zeigefinger). Genauswenig wie Drachenfliegen, Bungeejumpen oder mit dem Rennrad einen Jakobsweg entlangrasen. Als Geocacher sind waren wir eher die typischen Ausflugs-, Wander- und Entdeckerurlauber. Am besten mit dem Flieger auf eine Insel vulkanischen Ursprungs und mit dem Mietwagen abgelegene Höhlen, mörderische Klippen und windige Krater erkunden. Nicht selten acht Stunden am Stück, um abends mit gutem Gewissen haufenweise regionale Köstlichkeiten zu probieren.

Uns war klar, dass sich das mit Kind ändern würde. Spätestens nach den Urlaubsbeschreibungen von Freunden und Verwandten. »Pfh, wozu nach Thailand? Bist ja ständig mit dem Baby beschäftigt«, hieß es, und »Also Entspannung ist was anderes.« und »Es wird besser, wenn sie älter werden. 30 oder so, wenn sie ihre eigene Wohnung haben.« Also setzten wir unsere Denkkappen auf und schmiedeten einen wasserdichten Babyurlaubsplan.

Gut geplant ist halb geurlaubt

Zwei Wochen brüteten wir, diskutierten, konzipierten, erörterten, suchten Ziele, listeten das Rahmenprogramm, legten Cachelisten an und stellten Tagesablaufspläne auf. Warfen schließlich alles in die Tonne und fingen nochmal neu an, um beim zweiten Anlauf weniger kompliziert heranzugehen. Die Anforderungen: ein möglichst einfacher Urlaub, Halbpension mit Frühstück und Abendessen, nicht weit entfernt (Baby + Flugzeug = Hölle?) und ohne große kulturelle oder entdeckerischer Erwartungen. Das Ergebnis: ein für uns untypischer Faulurlaub, der allein darauf zielte, für einen begrenzten Zeitraum einen anderen Ort zu sehen. Das hätte demzufolge ein Campingtrip an einen brandenburgischen Baggersee sein können. Also ergänzten wir die Anforderungen um »rückenschonend« und »Meerblick«. Das Ziel: Istrien@Kroatien. Traumhafte Küste, nette Menschen, gutes Essen (#balkanplatteforever), bezahlbar und kurzer Flug. Perfekt für Menschen mit Flugangst oder Babys oder beidem.

Flughafen

Von wegen zwei Stunden vor dem Abflug einchecken. Ich rechne überall Pufferzeiten mit ein und würde am liebsten auf dem Flughafen übernachten, um garantiert nicht zu spät zu sein. Zum Glück wartet Frau 8BitPapa überhaupt nicht gern und kalkuliert die Anreisezeiten wesentlich knapper, so dass wir uns in der diplomatischen Mitte wiederfinden, und deshalb weder jemals zu spät gekommen und noch aus wartebedingter Langeweile eingegangen sind. Mit Baby ist das Timing natürlich kritischer, da alles doppelt so lange dauert, das ist empirisch bewiesen. Dafür erhält man bei der Geburt aber die (virtuelle) Babykarte, und der Flughafen ist ideales Territorium, um sie mehrfach auszuspielen.

Mit dieser Babykarte erntet man nicht nur ständig Komplimente für ach so kristallblaue Babyaugen und herzerwärmendes Gemüt, sondern ignoriert insbesondere Warteschlangen. Zurecht, weiß jeder, der schon mal einen Zehn-Kilo-Wonneproppen eine Stunde durch Terminals und Sicherheitskontrollen und Gates und über Rollfelder und die Treppen rauf ins Flugzeug getragen hat.

Von der Logistik mit Buggy, Babyschale und lebendigem Inhalt ganz zu schweigen. Wer diese Zeilen liest, weil er sich gerade selbst um dieses Thema sorgt, der sei beruhigt. Dank der Babykarte verwandeln sich selbst die griesgrämigsten Sicherheitskontrolleure in alberne Grimassen schneidende Menschenfreunde und eskortieren Eltern mit Säuglingen ungefragt an die erste Warteschlangenposition des Flughafen-Nacktscanners.

Was ist die Babykarte?

Die Babykarte ist eine Hilfskarte für alle Aktionen, die Sie zusammen mit dem Baby durchführen. Einkaufen, im Restaurant essen, verreisen, in einer Warteschlange stehen, Sitzplätze ergattern – Babykarten erleichtern die durch das eigentliche Baby verursachten Schwierigkeiten. Nicht völlig, aber zu einem großen Teil.

Die Babykarte existiert in verschiedenen Ausführungen, +5, +10 und +15, abhängig vom Charisma des Babys. Je niedlicher und näher am Kindchenschema, desto höher der Bonus. Welche Karte Sie haben, können Sie einfach testen: Warten Sie, bis Ihr Baby schläft und zählen Sie innerhalb von fünf Minuten die Anzahl der unfreiwilligen Gedanken »Gott, ist der/die niedlich« und »Mann, ist der/die süß«.

Ausgespielt wird die Babykarte durch Zeigen des niedlichen Gesichts. Falls Ihr Baby ein hässliches Gesicht hat, ziehen Sie ihm die Socken aus und zeigen stattdessen die niedlichen Babyfüße.

Anreise

Nach all den Monaten seiner bislang kurzen Existenz zeigt sich im Flugzeug die wahre Natur des Babys: Schläfer oder Schreier. Da wir uns nicht sicher sind (mitunter schläft er tagsüber, nachts schreit er), gingen wir auf Nummer sicher und brachten so viele Ablenkungsmittel an Bord wie ins Handgepäck passten. Spielsachen, Kuscheltiere, Fingerfood-Snacks, bislang abfällig belächelte Quetschies, Mobiles, Spieluhren, Kochtöpfe, Kreuzworträtselheftchen, Xylophon, D&D-Monsterbücher und Muttermilchbrüste. Bei uns halfen die Muttermilchbrüste am besten und der Kleine verbrachte nach der Milchmahlzeit den Rest des Flugs im Panikpenn-Modus.

Babykarten-Bonus: Sie erhalten mindestens eine schicke Notfall-Schwimmweste in Babygröße. Gegebenfalls werden Sie in eine eigene Reihe hinten bei den Toiletten umgesetzt, weit weg von allen anderen Passagieren, damit das süße Baby ungestört vor sich hin gurgeln kann.

Essen gehen

Bloß kein Restaurantstress, war unsere Prämisse nach folgenden gedachten Szenen:

— 🕹 —

»Tut uns leid mit der Tischdecke und dem Geschirr und den Gläsern und den anderen Gästen. Hier, unsere Kreditkarte. Können Sie das Essen einpacken? He, nicht so ruppig.«

— 🕹 —

»Wir möchten hier gerne dinieren. Haben Sie einen Babysitz?«
»…?«
»Einen Babyhochstuhl??«
»…?«
»Na so einen Baby… a baby chair???«
»Ooooh bebby. Chair for bebby! No.«

— 🕹 —

»Wenn er so weiter quiekt, werfen die uns raus. Die anderen Gäste gucken schon.«
»Die gucken, weil er so niedlich ist.«
»Nein, die gucken, damit sie mit ihren Wurfgabeln besser zielen können.«
»Er hat halt schlecht geschlafen.«
»Er? Ich! Ich habe schlecht geschlafen! Wenn er nicht geschrien hat, hast du geschnarcht. Und quieke ich deshalb?«
»Ich schnarche nicht.«
»Hier <Handy zück>, ich habs aufgezeichnet.«
»Du hast aufgezeichnet, wie ich schnarche??«
»Aber hallo!«
»Wer zum Teufel zeichnet das Schnarchen seines Partners auf?«
»Psst, die anderen Gäste gucken schon.«

— 🕹 —

Darum buchten wir Halbpension mit All-you-can-eat-Buffet. Die befinden sich in der Regel in bahnhofshallengroßen Kantinenrestaurants, in denen Babygequieke im allgemeinen Geschirrklappern und Raunen der dreihundert anderen Gäste untergeht.

Gleichzeitig ließen wir uns natürlich auf das größtmögliche Touristenrisiko ein, dem All-you-can-eat-Effekt. Wir dachten, uns kann nicht viel passieren, denn solche Buffets sind doch allenfalls Mittelklasse. Leider hatten wir unsere Hausaufgaben bezüglich der Hotel-Recherche zu gut gemacht. Das Essen war zumeist lecker. Bei hausgemachten Schupfnudeln in Trüffelpesto, Hühnchenspießen, Schweine- und Rinderbraten, Gulasch, zwei verschiedenen Fischen, Aufläufen, vier Sättigungsbeilagen und unzähligen Salat- und Gemüseoptionen, und einer Obsttheke, und einer Käsetheke, kommt es auf den Tellern der ersten Dinnerabende unvermeidlich zu kulinarischen Unfällen. So ein Teller ist dann oft ein Miniaturabbild des gesamten Nahrungsangebots und wenn der horizontale Platz nicht reicht, dann wird gestapelt. Die letzten istrischen Oliven auf der Spitze so zu platzieren, dass sie nicht herunterkullern, braucht seine Zeit, und die hatten wir mit einer tickenden Babyzeitbombe nicht.

Ein System musste her.

  • Ankunft im Restaurant
    • Elternteil A prüft mit dem Kleinen im Buggy die besten Plätze am Rand (wegen der Akustik), macht den Tisch babysicher, richtet das Baby am Tisch aus, bringt das Lätzchen an, packt den Babylöffel aus.
    • Elternteil B scannt währenddessen das Nahrungsmittelangebot auf der Suche nach Kartoffeln, zu weich gekochtem Gemüse und Fisch/Fleisch, und babyfingerkompatiblen Fingerfood-Snacks (Honigmelone, Vollkornbrot) und packt alles in eine Salatschüssel. Dazu: ein, nein zwei Dutzend Spucktücher Papierservietten.
  • 2. Baby-Hauptmahlzeit und erster Elternteil
    • Elternteil A verrührt das Loot von Elternteil B zu einem Brei und beginnt mit dem Verfüttern.
    • Elternteil B macht die erste eigene Dinnerrunde und isst diesen Teller ohne ein schlechtes Gewissen zu haben vor den Augen des noch hungernden Elternteils A. (Bonuspunkte für ein kleines frittiertes Mitbringsel.)
  • 3. Baby-Snack und zweiter Elternteil
    • Nach einigen Minuten erhält das Baby zur Abwechslung einen Fingerfood-Snack, mit dem es sich die nächste Zeit selbst beschäftigt. Zeit, um Luft zu holen.
    • Jetzt führt Elternteil A die eigene Dinnerrunde durch, während Elternteil B über das Baby »wacht«, ggf. zufüttert, den Snack erneuert oder zu einem Spielzeug wechselt.

Dieses asynchrone Spiel lässt sich, je nach Hunger, beliebig oft wiederholen. Zum Schluss wird das Baby mit Stuhl so weit gedreht wird, dass es die anderen Buffetgäste beobachten kann. Das bringt weitere zehn Minuten, die vor allem die Mutter nutzt, um das Dessertbuffet zu inspizieren, ohne dass der Kleine mitbekommt, womit genau sie sündigt.

Auf diese Weise schafften wir locker 45 Minuten klagloses Abendessen und waren am Schluss so geschickt in der Produktauswahl und Fütterungstechnik, dass der Fußboden so sauber wie zuvor glänzte. Zu Hause ist einem das ja egal, da sieht es unter den Babystühlen aus, wie auf den Tellern eines All-you-can-eat-Buffets. Im Restaurant könnte man aber möglicherweise von anderen beurteilt werden. Mir ist es doch irgendwie peinlich, den Platz wie ein Schlachtfeld zu hinterlassen, auf dem es so aussieht, als hätte sich das Essen gewehrt. Darum nehme ich auch immer etwas Spülmittel, einen Schwamm und ein Geschirrtuch ins Restaurant mit.

Babykarten-Bonus: Persönliches Geleit zu einem tollen Platz möglichst nah am Buffet mit möglichst wenig Platz drumherum. Immer schön lächeln, bedanken und danach zu dem Platz wechseln, der wirklich praktisch ist.

Sonne tanken

Mit der Sonne ist das mittlerweile eine Hassliebe. Auf der einen Seite gehört sie zum Urlaub, wie Speckfalten zu einem Baby. Auf der anderen Seite sind sowohl Babys als auch photosensitive 8BitPapas höchst sonnenbrandgefährdet. Im Falle der Babys heißt es sogar, das Hautkrebsrisiko stiege im späteren Leben stark an, wenn der Säugling in jungen Jahren der Sonne ungeschützt ausgesetzt war. Ein Schuh, den sich niemand anziehen möchte.

Eine Gratwanderung also, der wir mit einer willkommenen spanischen Tradition begegneten: der Siesta. Wir nutzten den viel zu heißen frühen Nachmittag für ein gemütliches Mittagsschläfchen und begannen im Gegenzug die Tage etwas früher. Kurioserweise deckt sich das ziemlich gut mit den natürlichen Wach- und Schlafgewohnheiten des Nachwuchses. Win-win.

Denkste. Im vorauseilenden Gehorsam erwachte unser Nachwuchsexemplar in Folge prompt um halb Fünf und verabschiedete sich schon nach dem Frühstück in den Nachmittagsschlaf. Also packten wir ihn am nächsten Tag schon in der Früh in die Autobabyschale, so dass er sich auf dem Weg zur Ausflugstropfsteinhöhle, ein UV-A- und UV-B-sicherer Ort, gehörig ausschlafen konnte.

Denkste. Jetzt blieb er stattdessen wach, quietschte und schrie uns die Ohren voll und schlief genau eine Minute vor der Ankunft ein. Und so warteten wir in brütender Hitze auf dem Ausflugstropfsteinhöhlenparkplatz, bis er ausgeschlafen war, damit er mit seinem unausgeschlafenen Kampfschrei nicht die 50.000 Jahre alten Stalaktiten von der Ausflugstropfsteinhöhlendecke brüllen würde. Wie man’s macht, macht man’s falsch. Glücklicherweise liegen Ausflugstropfsteinhöhlen unter der Erde, denn inzwischen war es schon Siestanachmittag und die Sonne brannte heißer als im ersten Riddick-Film.

(Nebenbei stellte sich heraus, dass neumodische Titandioxid-SF-50-Sonnencremes viel besser schützen und die Haut weniger reizen als chemische Gels. Das ist an dieser Stelle also eine Empfehlung. Man sieht dann zwar aus, wie Gerd »Goldfinger« Fröbes goldbemalte Komplizin, dem niedlichen +15-Baby tut das aber keinen Abbruch, und dem Papa, der mit einem dämlichen Sonnenhut herumlaufen muss, ist das eh schon egal.)

Babykarten-Bonus: Wenn Sie irgendwo die Wickeltasche aus den Augen verlieren, weil das Baby gerade anfing, Erde zu essen, wird sie gefunden werden. Jeder erinnert sich an das niedliche Baby und die Wickeltasche wird sorgsam an der Rezeption/am Ticketschalter aufbewahrt.

Ausflüge

Allerdings war die Stalaktitenbesichtigung keineswegs selbstverständlich. Anfangs fühlten sich manche Tage an, als überbrückte man die Zeit zwischen Frühstück und Abendessen nur mit Mittagsschlaf und Baby unterhalten. Irgendwann juckte es dann aber unter den Fingernägeln, das Hotelgelände zu verlassen.

Das waren zu Beginn kurze Trips in den Supermarkt. Da blieb der Kleine auch ruhig, denn es war air-condition-kühl und es gibt viel zu sehen. (Supermarkteinkaufen in anderen Ländern ist eine unserer Lieblingsurlaubsbeschäftigung. Hier gibt es immer etwas Fantastisches oder Groteskes zu entdecken. Zum Beispiel die riesigen Frischfischtheken in mediterranen Ländern. Oder Gänge, deren Regale von Anfang bis Ende mit Haselnussschokolade-Waffelschnitten befüllt sind (Kroatien).)

Babykarten-Bonus: Niemand zeigt Sie an, wenn Sie an der Kasse ein Produkt vergessen, weil Ihr Baby es gerade ansieht/zerreißt/mit Verpackungsfolie und Schachtel aufisst. Mit einem so süßen Baby hat man alle Hände voll zu tun, da kann so etwas schon mal passieren.

Mit der Zeit erweiterten wir den Erkundungsradius, abhängig von wachsendem Mut, längere Zeit mit dem Baby im Auto unterwegs zu sein. Hier bestätigten wir eine Theorie, die sich schon im Alltagsleben herauskristallisierte, und aufgrund der urläublichen Umstände klarer wurde. Den geringsten Stress hatten wir, wenn drei Anforderungen erfüllt waren:

  • Das Baby ist satt.
  • Das Baby ist ausgeschlafen.
  • Das Baby hatte genug Auslauf.

Insbesondere den letzten Punkt begriffen wir sehr spät. Aber irgendwie schien er logisch, wenn man sich das qualvolle Quieken eines zwei Stunden in der Autobabyschale eingepferchten Babys anhört.

Gepaart mit solch wertvollen Erfahren und etwas Mut zum Ausprobieren war unser erster Babyurlaub nun schon fast mit einem aus der Prä-Baby-Zeit vergleichbar. Wir besuchten verlassene Kirchen, Nudisteninseln, besagte Ausflugstropfsteinhöhle, Altinnenstädte mit Kopfsteinpflaster auf zu steilen Hügeln, die sowohl Buggy als auch Wadenmuskulaturen herausforderten. Und machten sogar eine Bootsfahrt mit einem Glasbodenboot und der Erkenntnis, dass der Meeresboden mit widerlichen Seegurken übersät und ansonsten sterbenslangweilig ist. Überall dabei: der Buggy, den wir seinerzeit ebenso gründlich wie diesen Urlaub recherchiert hatten. Dass man den Sitz mit einem Handgriff um 180° drehen kann, hat unserem Sohn sicher das Augenlicht vor der gnadenlosen istrischen Frühsommersonne gerettet. Wir drehten ihn einfach in die andere Richtung, je nachdem, ob wir nach Norden oder nach Süden flanierten. (Im 8BitPapa-Instagram-Fotoalbum gibt es ein paar exemplarische Bilder dazu.) So waren wir auch bestens gerüstet für den einen oder anderen Natur- und Altstadt-Geocache, und natürlich hat unser achtmonatiger Nachwuchs nun auch schon seine ersten Logs. Indes erhält 8BitPapa einige weitere Abzeichen in seinem Vaterpass:

  • 🏅 Baby-Sherpa: Eigentlich nur, weil wir zu faul waren, den Buggy aus dem Kofferraum zu kramen und aufzuklappen. Aber Vorsicht! Manche Babys lassen sich leicht ablenken, vergessen, dass sie auf der Schulter sitzen und stürzen sich selbstmörderisch Richtung Ast, Passant, Laterne oder Hund.
  • 🎖 Nein-Sager: In einem Hotelzimmer ist es für das Baby noch einfacher, Steckdosen, Mülleimer und -inhalte und dreckige Schuhsohlen abzulecken. Wer laut Nein ruft, mit den Armen wedelt und das Baby hektisch und eindringlich aus der aktuellen Situation entreißt, hinterlässt bleibenden Eindruck. Bin gespannt, welchen.
  • 🏆 Quasisportler: Im Urlaub ist Sport die einzige Möglichkeit, dem Baby, der Ehefrau und der Baby/Ehefrau-Situation zu entfliehen. Um mal ein paar Minuten nicht aufmerksam sein zu müssen. Am Ende ist eine Lauf- oder Walking-Runde entlang der istrischen Küste eine wirklich entspannende Sache!

Euer 8BitPapa

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